Ratgeber

Fotobuch-Lexikon: Die wichtigsten Begriffe

Wer ein Fotobuch gestaltet, stößt auf viele Fachbegriffe. Dieses Lexikon erklärt die wichtigsten kurz und verständlich, alphabetisch sortiert.

Stand Oktober 20262 Min. Lesezeit
Kleine Sofortbildkamera neben gestapelten Notizbüchern

A bis D

Auflösung: Gibt an, wie viele Bildpunkte ein Foto hat. Je größer das Foto im Buch erscheint, desto mehr Bildpunkte braucht es, damit es scharf bleibt. Die Gestaltungsprogramme warnen, wenn die Auflösung nicht reicht.

Beschnitt: Der schmale Rand, der beim Zuschneiden der Seiten wegfällt. Fotos, die bis zum Seitenrand reichen sollen, müssen etwas über die Seite hinausragen.

Bundsteg (Falz): Die Mitte einer Doppelseite, an der die Seiten gebunden sind. Bei klassischer Bindung verschwindet hier ein Teil des Bildes.

Digitaldruck: Druckverfahren, bei dem die Seiten wie in einer Druckerei bedruckt werden. Standard bei den meisten Fotobüchern.

dpi (dots per inch): Maß für die Druckauflösung, also Bildpunkte pro Zoll. Für Fotodruck gilt ein Wert um 300 dpi als gut.

E bis L

Echtfotopapier: Fotopapier, das belichtet statt bedruckt wird, wie ein klassischer Fotoabzug. Liefert besonders brillante Farben. Pixum nennt zum Beispiel Papier von Fujifilm.

Hardcover: Fester Bucheinband aus Pappe, meist mit beschriftbarem Rücken.

Heftcover, Fotoheft: Dünnes Buch mit wenigen Seiten, in der Mitte mit Klammern geheftet.

Layflat: Bindung, bei der das Buch komplett flach aufliegt. Fotos laufen ohne Knick über die Doppelseite. Mehr im Bindungsvergleich.

M bis Z

Panoramaseite: Ein Foto, das sich über die ganze Doppelseite erstreckt. Wirkt am besten mit Layflat-Bindung.

Premiumpapier: Hochwertiges Papier für den Digitaldruck, dicker als normales Druckpapier. Bei fotokasten und posterXXL zum Beispiel 200 g/m².

Schuber: Schutzhülle, in die das Buch geschoben wird. CEWE bietet einen personalisierten Schuber an.

Softcover: Biegsamer Einband, meist laminiert. Leichter und günstiger als ein Hardcover.

Spiralbindung: Bindung mit Drahtspirale, das Buch lässt sich flach aufschlagen und umklappen.

Veredelung: Besondere Effekte auf dem Einband, etwa Gold-, Silber- oder Roségoldfolie oder Effektlack.

Vorlage: Fertiges Layout für einen Anlass, in das Sie nur noch Ihre Fotos einfügen.

Häufige Fragen

Was bedeutet Layflat beim Fotobuch?

Das Buch liegt beim Aufschlagen komplett flach. Ein Foto kann ohne Knick über die gesamte Doppelseite laufen.

Wie viel dpi braucht ein Foto für ein Fotobuch?

Ein Wert um 300 dpi in der gedruckten Größe gilt als gut. Die Programme der Anbieter zeigen eine Warnung, wenn ein Foto zu klein ist.

Was ist der Unterschied zwischen Digitaldruck und Echtfoto?

Beim Digitaldruck wird das Papier bedruckt, beim Echtfoto wird Fotopapier belichtet. Echtfoto wirkt brillanter, ist aber teurer.

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